15:31 26 April 2018
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    Fregatte „Admiral Gorschkow“ und Zerstörer Nastojtschiwy (Archivbild)

    Neues Rüstungsprogramm: Diese Schiffe prägen Schlagkraft russischer Überwasserflotte

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    Die russische Kriegsmarine setzt zurzeit ihrem Chef Wladimir Koroljow zufolge auf Fregatten des Projektes 22350M, die demnächst als Angriffskraft der Überwasserflotte dienen werden.

    „Schon jetzt haben wir mehr als zehn Versuchs- und Konstruktionsarbeiten geplant, die auf die Entwicklung von perspektivischen Schiffen abzielen“, sagte Koroljow am Dienstag laut russischen Medien in einer gemeinsamen Sitzung des Koordinationsrates von Veteranen-Organisationen und des Oberkommandos der russischen Kriegsmarine.

    Ihm zufolge werden im Rahmen eines neuen staatlichen Rüstungsprogramms für die Jahre 2018-2027 auch neue bzw. modernisierte Schiffe des fernen Seegebiets in die Bewaffnung der Kriegsmarine aufgenommen werden.  

    Besonders gefragt werde dabei die modernisierte und mit Hochpräzisionswaffen ausgestattete Fregatte des Projektes 22350M, so Koroljow. 

    Indes werde bereits seit mehr als zehn Jahren eine Serie von Fregatten des Grundprojekts 22350 auf der Werft „Sewernaja“ in Sankt Petersburg gebaut. Obwohl das erste Schiff des Projektes, „Admiral Gorschkow“, noch im Jahr 2006 auf Kiel gelegt worden war, wurde seine Übergabe an die Flotte mehrmals verschoben. Jüngsten Angaben zufolge soll es bis Ende dieses Jahres in Betrieb gesetzt werden. 

    Die zweite und die dritte Fregatte, „Admiral Kassatonow“ und „Admiral Golowko“, sollen 2018 bzw. 2019 in die Bewaffnung der russischen Kriegsmarine aufgenommen werden.

     

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    Bewaffnung, Fregatte „Admiral Gorschkow, Fregatte „Admiral Golowko, Fregatte "Admiral Kassatonow", Werft Sewernaja, Wladimir Koroljow, Russland
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