18:28 31 Oktober 2020
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    Britische Forscher haben ungewöhnliche „Rauchringe“ auf der Ozeanoberfläche vor der Küste Australiens und im Südatlantik entdeckt. Eine entsprechende Studie wurde im britischen Magazin „Geographical Research Letters“ am Mittwoch veröffentlicht.

    Die Fachleute von der University of Liverpool haben die Erscheinung entdeckt, als sie die von den Satelliten abgenommenen Messungen sowie Temperaturdaten von der Wasseroberfläche in Tasman-Meer an den Küsten Australiens und im Südatlantik analysierten.

    Die Forscher vermuten, dass die Ringe eine Art von Ozeanwirbeln sind, deren Durchmesser mehrere hundert oder tausende Kilometer erreichen kann. Ähnliche reißende Ströme kommen öfters im Meer vor.

    Allerdings drehen sich die „Rauchringe“ in entgegengesetzten Richtungen und übersteigen nach ihrer Geschwindigkeit alle bekannten Wirbeltypen. Darüber hinaus können sie äußerst schnell kleine Meerestiere auf große Entfernungen forttragen.

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    Tags:
    Meerestiere, Wirbel, Forscher, Messungen, Ozean, Rauchringe, University of Liverpool, Geographical Research Letters, Liverpool, Südatlantik, Australien, Tasman-Meer, Großbritannien