08:42 19 Januar 2018
SNA Radio
    Internationale Suchaktion nach dem verschollenen U-Boot „ARA San Juan“

    Suche nach „San Juan“: Was fand russische Tauchdrohne?

    © REUTERS/ Marcos Brindicci
    Panorama
    Zum Kurzlink
    1513

    Im Suchgebiet des verschollenen argentinischen U-Boots „ARA San Juan“ haben russische Spezialisten weitere Objekte gefunden, wie Russlands Verteidigungsministerium auf seiner offiziellen Webseite berichtet.

    Das russische Unterwassergerät „Pantera Plus“ fand demnach zwei versunkene Trawler, eine Anhäufung von Bodensediment und zwei Betonblöcke.

    Laut dem Ministerium tauchte „Pantera Plus“ insgesamt zwölfmal in Tiefen von 135 bis 1050 Metern herab.

    An Sucharbeiten nimmt demnach auch das russische hydrographische Schiff „Jantar“ teil.

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass das britische Patrouillenschiff „HMS Protector“ in einer Tiefe von 139 Metern ein versunkenes Schiff gefunden habe.

    U-Boot San Juan (Archivbild)
    © AP Photo/ Argentina Navy
    Das argentinische U-Boot „ARA San Juan“ war am 15. November vom Radar verschwunden, als es auf der Fahrt von der Marinebasis Ushuaia zu seinem Stützpunkt in Mar del Plata unterwegs war. Zum Zeitpunkt der letzten Funkverbindung mit der „ARA San Juan“ befanden sich 44 Menschen an Bord. Wie Enrique Balbi mitteilte, sei am Tag des Verschwindens des U-Boots im Südatlantik eine Explosion registriert worden, die mit der „ARA San Juan“ zusammenhängen könnte. Die argentinische Marine stellte am 1. Dezember die Suche nach möglichen Überlebenden ein.

    Zum Thema:

    Acht Anrufe vorm Verschwinden: Neue Details um U-Boot „San Juan“
    Tags:
    Fund, ARA San Juan, Russland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren