14:49 20 April 2018
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    Putin: Sputnik und RT – ist die Pressefreiheit in Gefahr?

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    Vor dem Hintergrund der Erklärungen Washingtons über die von der Agentur Sputnik und dem TV-Sender RT ausgehende Gefahr erhebt sich laut dem russischen Präsident Wladimir Putin die Frage nach der Pressefreiheit.

    „Deren Anteil (von Sputnik und RT – Anm. d. Red.) am gesamten Informationsfluss ist im Gegensatz zu dem, was globale US-Medien in der ganzen Welt und bei uns in Russland tun, winzig“, sagte Putin. „Und dies scheint eine Gefahr darzustellen. Wo ist dann die Freiheit der Informationsverbreitung, einer der Ecksteine, auf dem die US-Demokratie beruht?“

    Das US-Justizministerium hatte die Broadcasting-Firma Reston Translator, die Sputnik-Sendungen im FM-Bereich in den USA überträgt, zum „ausländischen Agenten“ erklärt. Sputnik selbst blieb hiervon vorerst verschont.

    Zudem verhängten die US-Behörden Restriktionen gegen RT America. Der russische Auslandssender musste sich als „ausländischer Agent“ eintragen lassen. Seinen Korrespondenten wurde die Zulassung zum US-Kongress entzogen.

    Als Reaktion verpflichteten die russischen Behörden neun in Russland tätige US-Medien dazu, sich ebenfalls als „ausländische Agenten“ registrieren zu lassen. Betroffen waren die US-Sender Voice of America (VOA) und Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) sowie sieben RFE/RL-Ableger.

    In unserem Live-Ticker können Sie die Pressekonferenz nochmals nachlesen >>>

    Tags:
    Welt, Gefahr, Reaktion, Demokratie, Medien, Pressefreiheit, RT, US-Justizministerium, US-Kongress, Sputnik, Wladimir Putin, USA, Russland
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