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    Vom Lada-Virus befallen: Was russische Autos bei Deutschen so beliebt macht

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    Russische Autos werden im Ausland immer beliebter, wie jüngste Statistiken der Föderalen Zollbehörde zeigen. Im Interview mit Sputnik erläuterte Jürgen Dannwolf vom Lada Club Deutschland, was es mit dem Hype um die russischen Karren auf sich hat.

    Was konkret Deutschland angehe, gebe es dort noch nicht allzu viele Fahrzeuge aus Russland, sagte er, „aber man merkt deutlich einen Zuwachs, es sind nahezu ausschließlich Fahrzeuge der Marke Lada“.

    Laut Dannwolf schätzen diejenigen, die in Deutschland beziehungsweise Europa einen Lada kaufen, diese Autos für das „hervorragende Preis-Leistungsverhältnis“. Außerdem seien die Wagen für ihre Robustheit und „lange Laufleistung“ bekannt.

    Zu den anderen Vorteilen eines Ladas zählen ihm zufolge der günstige Unterhalt, inklusive Reparatur, Versicherung und Ersatzteilen. Außerdem seien diese Fahrzeuge sparsam im Verbrauch. Interessant sei auch, dass Lada „der einzige Hersteller mit serienmäßigem Gasantrieb“ sei.

    Dem Lada-Club-Vertreter zufolge gibt es aber auch einige Nachteile, wie beispielsweise ein „sehr dünnes Händlernetz“ in Deutschland. Außerdem sei die Auswahl an Fahrzeugen und Fahrzeugvarianten im Land zu niedrig, es seien „so gut wie keine Sonderausstattungen möglich“. Was die Farbauswahl und Möglichkeiten zur Individualisierung betreffe, sehe es auch schlecht aus.

    Der absolute Favorit der russischen Produktion, so Dannwolf, sei der Lada Vesta. Das Auto habe ein „topmodernes Design mit hervorragender Grundausstattung“. Aber auch der Lada Priora sei ein „zuverlässiges Brot- und Butterauto“.

    Russlands Präsident Wladimir Putin und der Lada Vesta
    © Sputnik / Sergey Guneev
    Russlands Präsident Wladimir Putin und der Lada Vesta

    Letzteres fahre er selber als Alltagswagen. Dabei habe der Lada-Fan auch einen Zweitwagen des Modells Samara.

    Lada Samara
    © Foto : Jürgen Dannwolf/Lada Club Deutschland
    Lada Samara

    Damit ende die Lada-Kollektion des Deutschen aber nicht: Er sei außerdem im Besitz der Modelle 110 und 2104. Und auch ein Traumauto habe Dannwolf – den 2107, Jahrgang 1987.

    Der Grund für diese stolze Sammlung sei einfach: „Lada war schon immer ein Traum von mir, schon als Kind. Ein Onkel von mir hatte damals einen wunderschönen 2106. Es war für mich immer eine Sensation, wenn ich da mitfahren durfte. Manchmal durfte ich, auf dem Schoß meines Onkels, den Wagen lenken.“

    Für den kleinen Lada-Fan sei dies damals das Höchste gewesen. Beeindruckt habe ihn seinerzeit der Wagen in Dunkelblau.

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    „Damals hatte ich mir geschworen, mein erster fabrikneuer Wagen wird ein Lada sein. Es war dann auch ein Samara 1100“, erinnerte er sich.

    „Seither hat mich der Lada-Virus befallen, und ich komme nicht mehr weg von diesem Automobil. Selber bin ich Inhaber einer Firma, und mein 2108 sowie der 2172 sind im Firmenfuhrpark.“

    Zur Zeit werde im Unternehmen sogar überlegt, ein weiteres Auto des Modells 2131 zu erwerben.

    Vitaly Goldenberg

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    Tags:
    Automarkt, Autos, Lada, Deutschland, Russland