07:22 26 April 2018
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    Krim-Brücke

    Russen wählten Namen für Krim-Brücke

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    Der Name der Brücke in der Straße von Kertsch – zwischen dem Schwarzen und dem Asowschen Meer- erscheint nun auch auf topographischen Karten und Wegweisern. Das berichtete der TV-Sender Ren TV am Sonntag unter Berufung auf das Informationszentrum „Krimskij Most“.

    Der Name der Brücke soll in der nächsten Zeit auf den Landkarten verzeichnet werden.

    Zuvor wurde bekannt, dass die Variante „Krimskij Most“ („Krim-Brücke“) bei der Abstimmung über den Namen der Konstruktion, die das Festland mit der Krim-Halbinsel verbindet, auf der Webseite nasowimost.rf Spitzenreiter ist.

    Auf Platz zwei rangierte die Variante „Kertschensky Most“ („Brücke von Kertsch“). Auf Platz drei landete „Most Wossojedinenja“ („Brücke der Wiedervereinigung“).

    Die am 16. November begonnene Online-Abstimmung ging am Sonntag um Mitternacht zu Ende.

    Der erste Pfeiler für die Autobahnstrecke über die Straße von Kertsch war im April 2016 eingeschlagen worden. Am Ende des ersten Baujahres waren bereits 200 Brückenstützen fertig.

    Angehörige einer russischen militärischen Tauchereinheit
    © Foto : Nationalgarde Russlands/Juri Muchin/Viktor Rjabow
    Die Brücke, die eine Auto- und Eisenbahnverbindung zwischen Russland und der Halbinsel Krim ermöglichen wird, soll auch den reibungslosen Schiffsverkehr zwischen dem Schwarzen und dem Asowschen Meer gewährleisten.

    Mit einer geplanten Länge von 19 Kilometern gilt sie als eines der schwierigsten Bauprojekte Russlands.

    Geplant ist, die Brücke Ende Dezember 2018 für den Autoverkehr und 2019 für den Eisenbahnverkehr freizugeben.

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    Tags:
    Landkarten, Name, Abstimmung, Ren TV, Krim, Russland