23:58 18 Oktober 2018
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    Rettungswagen in Pakistan (Symbolfoto)

    Blutbad bei Gottesdienst: Bombenanschlag und Schießerei in einer Kirche in Pakistan

    © AFP 2018 / A MAJEED
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    Mehrere bewaffnete Männer haben am Sonntagmorgen eine Kirche in Südwestpakistan angegriffen, berichten örtliche Medien. Bei der Schießerei und einem anschließenden Selbstmordanschlag sind mindestens acht Menschen getötet und 16 verletzt worden.

    Mehreren Berichten zufolge sind an diesem Sonntagmorgen Unbekannte in eine Kirche in der Stadt Quetta im Westen Pakistans eingedrungen, als die evangelisch-methodistische Minderheit eine Messe abhielt.

    ​Zunächst hätten die Männer in die Menschenmenge geschossen, dann sei ein Selbstmordanschlag verübt worden.

    Nach Angaben der Zeitung "Daily Pakistan" sind mindestens fünf Menschen der Attacke zum Opfer gefallen, 20 verletzt worden. Die Polizei spreche von drei Angreifern. Ein Mann sei vor dem Eingang in die Kirche erschossen worden, ein weiterer habe einen Selbstmordanschlag in dem Gotteshaus verübt. Zurzeit werde nach einem weiteren Unbekannten gesucht.

    In der Regel würden sonntags mindestens 300 bis 400 Menschen diese Kirche besuchen, teilte ein örtlicher Behördensprecher mit. Aus diesem Grund sei mit einem Anstieg der Opferzahl zu rechnen. Mittlerweile reklamierte die Terror-Organistion Islamischer Staat den Anschlag für sich.

    Nach Aktuellen Behördenangaben sind acht Kirchenbesucher getötet und mehr als zwei Dutzend weitere Menschen verletzt worden.

     

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    Tags:
    Kirche, Anschlag, Pakistan