08:58 24 Januar 2018
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    Ein Spätkauf in Berlin (Symbolbild)

    Nicht rechtzeitig abgeschoben: Asylant tötet Späti-Verkäufer und flüchtet

    CC BY-SA 2.0 / Martijn van Exel / Ein Spätkauf in Berlin
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    Der türkische Asylbewerber Mahmut A., der Anfang November in Berlin einen Späti-Verkäufer ermordet haben soll, war seit März illegal in Deutschland, schreibt die „Berliner Zeitung“.

    Der Asylantrag des Intensivtäters, der mit mehr als 60 Strafverfahren bei der Justiz aktenkundig sei, sei schon vor Jahren abgelehnt worden. Laut der Zeitung hatte der 20-Jährige nur eine befristete Duldung. Diese sei längst erloschen, da er nach seinem Raubüberfall auf eine Weddinger Kneipe am 15. Juni 2013 zu vier Jahren Haft verurteilt worden sei.

    Mehr zum Thema: Werden Migranten die EU begraben?

    Mahmut A. setzte sich vermutlich in die Türkei ab und wird nun per internationalem Haftbefehl gesucht. Wegen Mordes am Späti-Verkäufer Than N. droht ihm lebenslange Haft.

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    Tags:
    Abschiebung, Migranten, Flüchtling, Berlin, Deutschland
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