14:24 15 Oktober 2018
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    Weihnachtsgeschenke (Symbolbild)

    „Ich esse meine Mama“ – Britin bereitet Weihnachtspudding mit Asche ihrer Mutter zu

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    Eine Britin vermisst ihre verstorbene Mutter so sehr, dass sie mit deren Asche ein Weihnachtsessen zubereiten will, meldet am Samstag das Portal „Daily Mirror“ und schreibt, wie genau sich die Frau auf den Feiertag vorbereitet.

    Debra Parsons hat demnach erklärt, wie sie am Heiligen Abend ihrer Mutter „so nah wie möglich“ sein will. Mit der Asche ihrer Mutter will die 41-Jährige einen Truthahn und einen Pudding würzen.

    „Die Leute werden vielleicht denken, ich bin verrückt oder dass dies nicht besonders respektvoll ist, aber ich kann mir einfach keinen Einhalt gebieten. Ich sehe das positiv – ihr (der Mutter – Anm. d. Red.) zu erlauben, bei mir zu sein und an einem gemeinsamen Familientag teilzunehmen“, so Parsons.

    ​Sie wollte die Asche noch im Mai 2017 verspeisen, als ihre Mutter an einer Obstruktion der Atemwege starb. Die Art und Weise, auf die Parsons jetzt das kommende Fest feiern wolle, werde ihr helfen, das erste Weihnachten ohne Mutter zu verbringen.

    „Ich spüre, dass sie leben kann, indem sie sich in mir befindet. Wenn sie ein Teil von mir ist, kann sie auch durch meinen Körper atmen. Mein Atem ist ihr Atem“, so Parsons.

    Laut dem Portal hat Parsons bereits die Asche ihrer Mutter probiert. In den Momenten, wenn sie sie besonders vermisste, tauchte sie ihre Finger in die Asche und leckte sie ab.

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    Tags:
    Asche, Tote, Weihnachten, Essen, Großbritannien