13:06 12 Dezember 2019
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    An der Grenze zu Ukraine (Archiv)

    Erhöhte Terrorgefahr aus Ukraine: FSB ergreift Maßnahmen

    © AFP 2019 / Olexander Zobin
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    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB richtet laut seinem Chef Alexander Bortnikow derzeit besondere Aufmerksamkeit auf den Schutz des Landes vor von der Ukraine ausgehenden Gefahren.

    „Wir bemühen uns verstärkt um die sichere Abwehr von Bedrohungen aus der heutigen Ukraine“, sagte Bortnikow in einem Interview mit der russischen Zeitung „Rossijskaja Gaseta“. „Wir leiten Maßnahmen zur Unterbindung von der vom Westen koordinierten Diversions- und Terrortätigkeit der Geheimdienste (der Ukraine – Anm. d. red.) ein. Es werden zudem die Versuche ukrainischer Nationalisten und Extremisten blockiert, sich mit Gleichgesinnten in Russland in Kontakt zu setzen und einen destruktiven Einfluss auf die ukrainische Gemeinde auszuüben.“

    Dem FSB-Chef zufolge waren in den Jahren 2016 und 2017 auf der Krim drei Sabotagegruppen des ukrainischen Geheimdienstes SBU und der Hauptverwaltung des Verteidigungsministeriums des Landes gefasst worden. 2016 wurden zudem Mitglieder des „Rechten Sektors“ im Gebiet Rostow festgenommen, die Terroranschläge in russischen Regionen geplant hätten.

    Vor diesem Hintergrund gehört laut Bortnikow derzeit die Stärkung der Grenzen zur Ukraine zu den Prioritäten des FSB.

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    Tags:
    Einfluss, Sabotage, Festnahme, Grenze, Stärkung, Kontakt, Abwehr, Bedrohung, Terrorgefahr, Rechter Sektor, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Inlandsgeheimdienst der Ukraine (SBU), Alexander Bortnikow, Russland, Ukraine