19:29 21 Januar 2018
SNA Radio
    1939 Mercedes-Benz 770K - Auto von Adolf Hitler (Archiv)

    Hitlers Staatskarosse kommt unter den Hammer

    CC BY-SA 2.0 / mark6mauno / Grosser Mercedes 770 K; W150 Staatskarosse (State Vehicle)
    Panorama
    Zum Kurzlink
    155826

    Im Januar 2018 wird das Repräsentationsfahrzeug Adolf Hitlers, ein Mercedes-Benz 770 „Großer Mercedes“ offener Tourenwagen, versteigert.

    Laut dem Portal „Worldwide Auctioneers“ war das Auto von Oktober 1939 bis Mai 1941 vor allem ein Paradefahrzeug des damaligen Führers. Nach Deutschlands Kapitulation im Zweiten Weltkrieg gelang der Wagen in die Hände der US-Armee und kam 1945 in die Vereinigten Staaten. Seitdem gab es mehrere Besitzer, darunter auch ein großes Kasino in Las Vegas.

    Das Auto wurde speziell nach den Wünschen Hitlers und seines Fahrers gebaut, wie das Portal schreibt. Insgesamt sollen 203 Fahrzeuge des Typs offener Tourenwagen hergestellt worden sein. Mittlerweile gebe es jedoch nur noch fünf, drei davon befänden sich in privaten Sammlungen.

    Der Wagen hat einen 7,7 Liter großen Motor mit acht Zylindern und 150 PS und konnte eine Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometern erreichen.

    Im November wurde berichtet, dass ein mehr als 20 Jahre alter Honda Accord für fast 150.000 US-Dollar auf Ebay versteigert worden sei. Der Online-Marktplatz habe den Fall jedoch für einen Betrug gehalten und die Offerte geschlossen.

    Im Januar dieses Jahres hatte das Auktionshaus Sotheby's einen einzigartigen Mercedes-Benz 540 K Spezial Roadster für 6.600.000 Dollar verkauft. Das Auto hatte sich lange Zeit im Fuhrpark der sowjetischen Administration in Ost-Berlin befunden.

    Zum Thema:

    Teuerstes Kunstwerk der Welt versteigert: Aus russischem Milliardärsbesitz
    Ein Vermögen wert – Glücksformel von Einstein in Jerusalem versteigert
    Zeichnung von Donald Trump für 16.000 US-Dollar versteigert
    Stumpen von Churchill für 12.000 US-Dollar versteigert
    Tags:
    Versteigerung, Auto, Mercedes-Benz, Adolf Hitler, Deutschland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren