20:02 18 August 2018
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    Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (L) und Russlands Präsident Wladimir Putin (Archivbild)

    Altkanzler Schröder: „Ich vertraue Wladimir Putin“

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    Altkanzler Gerhard Schröder geht es bei seinem Engagement für Russlands größten Ölförderer Rosneft nach eigenen Worten nicht ums Geld. Er würde den Job auch ehrenamtlich machen. Dies berichtet die „Rheinische Post“.

    „Sicher, das ist eine spannende Aufgabe“, sagte Schröder auf die Frage der Zeitung, ob er den Job als Aufsichtsratschef bei dem Energiekonzern Rosneft auch ehrenamtlich machen würde.

    Auch seine Freundschaft zum russischen Staatschef Wladimir Putin verteidigte der frühere SPD-Chef. „Ich vertraue Wladimir Putin“, betonte er. „Freundschaft bedeutet ja, dass man dem anderen auch seine Meinung sagt und ihn kritisiert. Aber das tut man nicht öffentlich, sondern unter vier Augen.“

    Zerstörte ukrainische Militärtechnik in Donbass (Archivbild)
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    Schröder sprach sich zudem erneut für einen schrittweisen Abbau der gegen Russland 2014 verhängten Sanktionen aus. „Sie werden auch irgendwann aufgelöst“, so der Altkanzler.

    Im September war Schröder zum Aufsichtsratschef von Rosneft gewählt worden. Die Europäische Union hatte im Zuge der dramatischen Vorgänge in der Ukraine 2014 gegen ganze Wirtschaftszweige Russlands, darunter auch Rosneft, Sanktionen verhängt.

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    Tags:
    Freundschaft, Verhängung, Abbau, Arbeit, Aufhebung, Kritik, Verteidigung, Sanktionen, Rosneft, Gerhard Schröder, Wladimir Putin, Deutschland, Russland
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