18:10 14 November 2018
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    USA droht Pornodefizit

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    Die Aufhebung der sogenannten Netzneutralität in den USA kann laut der Zeitung „The Independent“ dazu führen, dass es keine kostenlosen Online-Pornoinhalte mehr im Land geben wird.

    Experten sind der Meinung, dass die größten Internetbetreiber vor allem den Zugang zu Pornoseiten beschränken werden, indem sie diesen kostenpflichtig machen. Im schlimmsten Fall müssten die User langsame Streaming-Geschwindigkeiten dulden.

    „Die Aufhebung der Netzneutralität ist der erste Schritt zur Rückkehr des konservativen Regimes in den USA und der ganzen Welt. Und das wird nicht nur Pornografie betreffen, sondern auch die Vorstellungen über Sexualität“, sagte in diesem Zusammenhang Alex Hawkins, Vertreter der Erotikseite xHamster.

    Am 15. Dezember wurde berichtet, dass die US-Telekommunikationsaufsicht FCC die Aufhebung des Grundsatzes der sogenannten Netzneutralität beschlossen habe. Drei der fünf Kommissionsmitglieder hatten dem Vorschlag zugestimmt. Der Grundsatz wurde vor sieben Jahren auf Initiative des damaligen Präsidenten Barack Obama eingeführt.

    Der Grundsatz besagt, dass alle Daten im Internet gleich behandelt werden müssen. Bisher war es also Netzbetreibern in den USA verboten, gewissen Datenverkehr zu sperren oder zu verlangsamen, um anderen Inhalten Vorrang zu verschaffen. Nach der neuen Regelung könnten Webdienste für eine bevorzugte Behandlung bezahlen.

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    Tags:
    Internet, Porno, USA