14:56 07 August 2020
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    Ein Mann hat in Berlin eine Tasche mit brennbaren Materialien vor der Bundesgeschäftsstelle der CDU abgestellt. Kurz danach ist er am Heiligabend in die SPD-Parteizentrale gerast. Im Peugeot haben die Ermittler auch zahlreiche brennbare Gegenstände gefunden, melden deutsche Medien am Montag.

    Laut Focus hat ein Pförtner des Gebäudes am Heiligabend gegen 22:50 Uhr im Ortsteil Tiergarten eine unbekannte Person beobachtet und die Polizei gerufen. Der Täter hat nach eigenen Angaben eine Tasche mit brennbaren Materialien vor der CDU-Zentrale abgestellt. In der Tasche seien unter anderem Gaskartuschen und Grillanzünder gewesen, so Focus.

    Gegen Mitternacht raste der Mann durch den Besuchereingang ins Foyer der SPD-Zentrale im Willy-Brandt-Haus in Berlin-Kreuzberg. Das Auto rammte einen Betonpfeiler und fing Feuer, meldet die B.Z.

    ​Der 58-jährige Fahrer wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Es gab keine weiteren Verletzten. Nach Polizeiangaben ist der Mann mit seinem Auto in Selbsttötungsabsicht ins Gebäude gekracht. Zu den möglichen weiteren Motiven des Fahrers gibt es noch keine Angaben.

    ​Laut B.Z. ermittelt der Staatsschutz wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Bei der Durchsuchung des Autos seien zahlreiche verdächtige Gegenstände wie Gasflaschen, Grillanzünder und mehrere Kanister mit brennbarer Flüssigkeit gefunden worden.

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    Tags:
    Autofahrer, Auto, CSU, SPD, Kreuzberg, Berlin, Deutschland