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    Melodie, Pathos und „das gewisse Etwas“ sind Bestandteile einer Nationalhymne, schreibt die britische Zeitschrift „The Economist“. Sie hat zwölf Hymnen gewählt, die sie für ihre musikalische Qualität besonders bemerkenswert findet.

    „Was kennzeichnet eine gute Nationalhymne? Eine mitreißende Melodie, die den Puls beschleunigt, Pathos, damit man feuchte Augen bekommt, und dieses unbestimmbare Etwas, das sie von allen anderen unterscheidet“, so „The Economist“.

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    1. Südafrika

    Nkosi Sikelel’ iAfrika („Gott, segne Afrika“) ist ein in Südafrika verbreitetes Lied, das ein Bestandteil der heutigen Nationalhymne des Landes ist und laut der Zeitschrift seine „völlig eigene Welt“ schafft.

    Das Lied wurde zu einem Zeichen des Widerstandes gegen die Apartheid. Der Text kombiniere Verse auf Afrikaans, English, isiXhosa, isiZulu und Sesotho und sei ein „Akt des musikalischen Ausheilens“ für die multikulturelle Nation.

    2. Russland

    „Kann etwas mitreißender sein, als diese vom Chor der Roten Armee geschmetterte Aufführung?“, fragt „The Economist“.

    Das Lied ist seit 2000 die offizielle Nationalhymne Russlands und hat dieselbe Melodie wie die Hymne der Sowjetunion. Der Text stammt vom Dichter Sergej Michalkow, der auch den Text der sowjetischen Hymne geschrieben hatte.

    3. Uruguay

     „Orientales, la Patria o la Tumba“ („Uruguayer, die Heimat oder das Grab“) ist seit 1848 die Hymne von Uruguay und mit 105 Takten die längste Nationalhymne der Welt. Der Zeitschrift zufolge ähnelt sie eher einer Ouvertüre für eine Oper von Rossini, als der Hymne einer stolzen Nation, und hat einen „Überschwang, der kaum übertroffen werden kann“.

    4. Brasilien

    Aus Platz vier landete Brasilien, dessen Hymne „The Economist“ mit einer „billigen Kopie einer Oper aus dem 19. Jahrhundert“ vergleicht. Sie wurde von Francisco Manuel da Silva komponiert, der außerdem eine Oper, mehrere Orchesterwerke sowie Kirchenmusik geschrieben hatte.

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    Die Nationalhymnen von der Ukraine, Japan, Israel, Nepal, Deutschland, den USA, Wales und Frankreich findet die Zeitschrift ebenso bemerkenswert. Wegen der Melodie von Joseph Haydn nennt „The Economist“ die deutsche Nationalhymne „die vollkommenste von allen“.

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