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23:20 16 Juli 2019
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    Ein Häftling (Symbolbild)

    Thailand: Investmentbetrüger muss hinter Gitter – für über 13.000 Jahre

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    In Thailand ist der 34-jährige Bankier Pudit Kittithradilok wegen eines millionenschweren Investmentbetrugs zu mehr als 13.000 Jahren Haft verurteilt worden. Das berichtete der TV-Sender BBC.

    Wie es heißt, hat der Mann illegal eine Bank gegründet und Immobilienkredite zu den landesweit niedrigsten Prozentsätzen angeboten.

    Rund 40.000 Menschen sollen außerdem wegen viel versprechender Renditen insgesamt mehr als 162 Millionen US-Dollar (ca. 135 Millionen Euro) in weitere seiner angeblichen Unternehmen investiert haben.

    Im Sommer 2017 sei die Kreditanstalt ins Blickfeld der Staatsanwaltschaft gerückt und eine Ermittlung eingeleitet worden. Nach seiner Festnahme im August soll der Betrüger seine Schuld eingestanden haben. Daraufhin sei gegen ihn gerichtlich vorgegangen worden.

    Aufgrund des Geständnisses hat das Gericht laut BBC das Strafmaß von 13.275 Jahren auf 6.637 Jahre und sechs Monate verringert. Mehr als 20 Jahre werde er aber wohl nicht absitzen müssen, heißt es.

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    Tags:
    Betrug, Bank, Pudit Kittithradilok, Thailand