16:07 24 April 2018
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    Starker Wind und Schnee in Manhattan.

    Winter-Chaos hat US-Nordosten in der Mangel – bereits 19 Tote

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    Die Zahl der Opfer durch die schweren Unwetter im Nordosten der USA, die von starkem Wind, Schneefällen und ungewöhnlich tiefen Temperaturen begleitet werden, ist auf 19 gestiegen, wie der US-Fernsehsender CBS News mitteilte.

    Nach Angaben des Senders sind viele Menschen bei Verkehrsunfällen bzw. an Erfrierungen gestorben. Zuvor war noch von sechs Toten die Rede gewesen.

    Wegen des heftigen Windes und der Schneefälle ist in unzähligen Häusern in den nordöstlichen Bundesstaaten der Strom ausgefallen. Betroffen sollen mehr als 100.000 Menschen sein.

    Nach Angaben des Fernsehsenders WTOC sind drei Eisenbahnwaggons des Unternehmens Amtrak mit 311 Fahrgästen am Mittwochabend wegen vereister Bahnweichen entgleist. Der Zug war von Miami nach New York unterwegs. Niemand soll zu Schaden gekommen sein.

    Der Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, hatte bereits früher den Ausnahmezustand wegen außerordentlich schwerer Wetterbedingungen verkündet. Der John F. Kennedy International Airport ist am Donnerstag zeitweilig geschlossen worden. Der stillgelegte New Yorker Flughafen La Guardia hat seinen Betrieb wieder aufgenommen.

    In einigen Gebieten des Landes wurde eine Niederschlagshöhe von mehr als 30 Zentimetern gemessen.

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    Tags:
    Unwetter, CBS News, Andrew Cuomo, USA
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