13:39 18 Februar 2020
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    Die japanische Raumfahrtbehörde JAXA entwickelt ein Radar zur Ortung von kleineren Teilen des Weltraummülls mit einer Größe von über zehn Zentimetern. Das teilte die Zeitung „Yomiuri“ am Montag mit.

    Demnach ist die zurzeit in der Präfektur Okayama auf der Insel Honshu stationierte JAXA-Radaranlage imstande, Teile von nur mehr als 1,5 Metern Größe im Erdorbit ausfindig zu machen.

    Wie es heißt, wird die neue Station, deren Inbetriebnahme für 2023 geplant ist, 200 Mal empfindlicher als die bisherige sein. Ihre wichtigste Aufgabe sei es, eine Kollision des Weltraumschrotts mit japanischen Satelliten zu verhindern.

    Zugleich wolle das japanische Verteidigungsministerium in der Präfektur Yamaguchi ebenfalls auf der Insel Honshū eine weitere Radaranlage bauen, die den Weltraummüll auf geosynchroner Umlaufbahn in einer Höhe von bis zu 36.000 Kilometern orten könne, heißt es.

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    Tags:
    Ortung, Weltraummüll, Radaranlage, Japanische Raumfahrtbehörde JAXA, Insel Honshū, Japan