19:40 10 Juli 2020
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    Ein Schützenpanzer ist am Mittwoch in das Schaufenster eines Supermarktes in der russischen Stadt Apatity im Gebiet Murmansk gekracht. Der Fahrer stieg aus und ging einkaufen, wobei er festgenommen wurde. Das Ganze spielte sich nur 150 km von der Grenze zu Finnland ab.

    Nach Angaben der Polizei hatte der Mann das gepanzerte Kettenfahrzeug auf dem Gelände einer öffentlichen Fahrschule weit außerhalb der Stadt entführt und war mit ihm durch einen Wald nach Apatity gefahren. Auf dem Parkplatz eines Supermarktes wollte er Halt machen, beschädigte dabei einen Pkw und fuhr gegen ein Schaufenster. Ersten Erkenntnissen zufolge war der 29-jährige Entführer betrunken.

    Die Sprecherin der betroffenen Fahrschule Julia Kisseljowa teilte Sputnik mit, dass das Panzerfahrzeug in der Schule zur Ausbildung von Militärfahrern genutzt werde. „Es ist für uns ein großes Rätsel, wie der Mann das Fahrzeug überhaupt ohne spezielle Kenntnisse starten konnte“, sagte die Sprecherin.

    Der Entführer entpuppte sich übrigens als Rückfalltäter. Erst in der vergangenen Woche war er wegen der Entführung eines Lkws festgenommen, jedoch für die Zeit der Ermittlungen auf freien Fuß gesetzt worden.

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