05:17 14 November 2018
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    Krieg (Symbolbild)

    Diese Gruppierung in Deutschland will eigene Armee und bereitet sich auf „Tag X“ vor

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    Die Zahl der sogenannten „Reichsbürger“ ist deutschen Medienberichten zufolge innerhalb eines Jahres um 56 Prozent gestiegen.

    Die Zahl der „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ ist im Januar laut „Focus Online“ unter Berufung auf die Verfassungsschutzämter der Bundesländer auf circa 15.600 gestiegen. In Baden-Württemberg beläuft sich ihre Zahl demnach auf 2500, in Nordrhein-Westfalen gibt es 2200 „Reichsbürger“, in Niedersachsen 1400 und in Sachsen 1300.

    Anfang 2017 hatten die Sicherheitsbehörden noch von 10.000 „Reichsbürgern“ in Deutschland gesprochen.

    „Focus“ zufolge plant eine bewaffnete Gruppe innerhalb der „Reichsbürger“-Szene offenbar den Aufbau einer eigenen Armee. Dies sollen Verfassungsschutzämter in Ostdeutschland beobachtet haben. Gegenüber dem Portal bestätigten auch Sicherheitskreise, dass sich die „Reichbürger“ aus mehreren Bundesländern mit dem Aufbau einer militärischen Organisation beschäftigen.

    „Die bereiten sich eigenen Angaben zufolge auf den Tag X vor“, so ein ranghoher Beamter zu „Focus“.

    Die sogenannten „Reichsbürger“ meinen, das Deutsche Reich in seinen Grenzen von 1871 bestehe noch immer. Einige von ihnen sind rechtsextremistisch orientiert. Die Bundesrepublik existiert laut ihnen nicht als Staat, sondern ist eine Firma.

    Im Oktober 2016 hatte ein Anhänger der Reichsbürger in Bayern einen Polizisten erschossen. Seitdem ist die Gruppierung im Visier der Sicherheitsbehörden.

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    Armee, Reichsbürger, Deutschland