15:33 26 April 2018
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    Brennender iranischerTanker „Sanchi“  im Ostchinesischen Meer

    Brennender Tanker „Sanchi“ sinkt im Ostchinesischen Meer – alle Seeleute tot

    © REUTERS / China Daily via REUTERS ATTENTION EDITORS
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    Der iranische Öltanker „Sanchi“, der acht Tage lang vor der ostchinesischen Küste gebrannt hatte, ist nun am Sonntag gesunken. Alle 32 nach der Havarie vermissten Seeleute sollen tot sein. Das berichtet der Fernsehsender Press TV unter Verweis auf einen iranischen Marinesprecher.

    „Ein Sprecher der iranischen Kriegsmarine hat den Tod aller Besatzungsmitglieder des Öltankers bestätigt“, so der Sender.

    In der Nacht auf den 7. Januar war der Öltanker „Sanchi“, der der führenden iranischen Reederei National Iranian Tanker Co gehört und unter panamaischer Flagge fuhr, vor der ostchinesischen Küste mit einem Frachter kollidiert. Der Tanker hatte fast eine Million Barrel Rohöl an Bord, das er nach Südkorea bringen sollte. Bei der Kollision war es zu einem Brand gekommen, die 32 Besatzungsmitglieder, darunter 30 Bürger aus dem Iran und zwei aus Bangladesch, galten zunächst als vermisst. Indes konnten alle 21 Seeleute des Frachters  „CF Crystal“ gerettet werden.

    Laut dem Chinesischen Zentral-Fernsehen (CCTV) führte der Brand zum Austritt von Giftgasen. Das Feuer verbreitete sich zudem auf das umliegende Gewässer.

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    Tags:
    Tod, Brand, Schiffsunglück, Frachter CF Crystal, Öltanker Sanchi, Fernsehsender Press TV, chinesisches Staatsfernsehen CCTV News, Hongkong, Iran, China
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