16:57 17 August 2018
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    Airbnb investiert riesige Summe in Werbung für „Drecksloch“-Länder

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    Die Webseite Airbnb will Medienberichten zufolge 100.000 US-Dollar in die Werbung für jene Staaten investieren, die US-Präsident Donald Trump zuvor als „Drecksloch“-Länder bezeichnet hat.

    Nun plane die Webseite Airbnb, für Haiti, El Salvador und afrikanische Länder zu werben.

    Laut dem Unternehmen konnten im Jahre 2017 etwa 75.000 Gastgeber in diesen Ländern 170 Millionen US-Dollar verdienen. Die Firma wolle somit die Reisen in diese „besonderen und schönen Orte“ weiter fördern. Dies sei ein Teil „unserer Mission zur Schaffung einer Welt, in der jeder aus dem Irgendwo sein kann“.

    Bei Twitter tauchen bereits die ersten Werbungen für die sogenannten „Drecksloch“-Länder auf, darunter auch für Kenia, Ghana und Haiti. Der Gründer und Generaldirektor von Airbnb, Brian Chesky, nimmt selbst an der Kampagne teil:

    ​Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen mit Senatoren, bei dem es um das neue Einwanderungsgesetz gegangen war, die Einreise von Menschen aus „Drecksloch“-Ländern kritisiert. Später hat Trump auf seinem Twitter-Account erläutert, dass der US-Senator von Illinois, Richard J. Durbin, seine Äußerungen über Dritte-Welt-Länder „völlig falsch dargestellt hat“.

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    Tags:
    Werbung, Airbnb, Donald Trump, El Salvador, Kenia, Haiti, Ghana, Afrika
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