03:18 26 Januar 2020
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    Die US-Stadt Lubec, die im östlichen Teil des Bundesstaates Maine an der Küste und der Grenze zu Kanada liegt, vermisst nach einem heftigen Sturm ihre wichtigste Sehenswürdigkeit: Sie ist einfach nach Kanada geweht worden, berichtet die BBC.

     

    Das McCurdy’s Smokehouse ist im Nationalen Verzeichnis historischer Stätten eingetragen und diente fast 100 Jahre lang (von 1906 bis 1991) als Räucherei für die einheimischen Fischer. Fachleute nennen es „eine Art Welthauptstadt der Sardinen“, die die Nation während der zwei Weltkriege und zur Zeit der Großen Depression ernährte.

     

    Der Sturm am 4. Januar drehte den Schuppen um 180 Grad und wehte ihn zunächst ins Wasser und dann weiter zur kanadischen Insel Campobello, die einige Hundert Meter vor der US-Küste liegt. Das Unternehmen Lubec Landmarks, das für den Schutz der Räucherei zuständig ist, erhielt sogar Staatsgelder für die Rettung und Sanierung des Bauwerkes, doch Chancen auf einen Erfolg gibt es nicht viele. Kanadische Behörden beschäftigen sich immer noch mit den juristischen Fragen, während der nicht festgesetzte Schuppen für alle Wetterkapriolen anfällig bleibt. Auch Plünderer zeigen sich offenbar interessiert.

     

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    Tags:
    wehen, Wasser, Wind, Räucherei, Sturm, Sehenswürdigkeiten, Baute, USA, Kanada