00:31 16 August 2018
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    Schäden durch Orkan Friederike

    Orkan „Friederike“ kostet deutsche Versicherungen halbe Milliarde Euro

    © AFP 2018 / Guido Kirchner / dpa / AFP
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    Das Orkantief „Friederike“ hat laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) versicherte Schäden von rund 500 Millionen Euro verursacht, schreibt am Freitag die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

    „Friederike“ gilt nach Angaben von GDV als der schwerste Sturm in Deutschland seit elf Jahren, als 2007 über dem Land der Orkan „Kyrill“ getobt hatte. Was den Schaden angehe, liege „Friederike“ deutlich hinter „Kyrill“: Dieser hatte 2007 mehr als zwei Milliarden Euro Schaden verursacht.

    Zuvor war mitgeteilt worden, während des Orkans „Friederike“ wären in Deutschland acht Menschen ums Leben gekommen.

    Am Freitag hat die Deutsche Bahn den Betreib wieder aufgenommen, nachdem sie am Donnerstagnachmittag wegen des Sturms den Fernverkehr bundesweit eingestellt hatte. Der Sturm hat mehr als 200 Streckenabschnitte beschädigt, was weiterhin den Verkehr behindert. Nach Angaben des Netzbetreibers Mitnetz Strom waren am Freitagmorgen mehr als 14.000 Kunden in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg ohne Strom.

    Am Donnerstag herrschte wegen Sturmtief „Friederike“ in großen Teilen Deutschlands Alarmstufe Rot. In Berggebieten erreichten die Böen Geschwindigkeiten von 130 Stundenkilometern und mehr.

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    Tags:
    Einschätzung, Schäden, Sturmtief, Orkan, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Deutschland
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