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    Frost-Anomalie in Russland: Mehr als hundert Menschen mit Kältetrauma - FOTOs

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    Im Kusbass, Russlands Steinkohlerevier in Sibirien, haben sich mehr als 100 Menschen wegen erlittener Kältetraumen in medizinische Behandlung begeben müssen, wie die regionale Gesundheitsbehörde mitteilt.

    Laut dem Gesprächspartner von Sputnik haben sich im Gebiet Kemerowo in der Zeit vom 20. bis 23. Januar 118 Menschen wegen Unterkühlung und Erfrierungen an einen Arzt gewandt. 55 von ihnen sollen sich nun in stationärer Behandlung befinden.

     

    Публикация от @tikhoolg_happy_mum Янв 23, 2018 at 8:16 PST

    In den letzten Tagen herrscht in der Region des Kusbass ein extrem kaltes Winterwetter ohne Niederschläge und mit starkem Nordwind. Tagsüber steigen die Temperaturen nicht über minus 30-35 Grad Celsius, nachts sinken sie bis auf minus 40-45 Grad Celsius. Nach den Prognosen des Wetterdienstes soll der extrem starke Frost in der Region bis zum Wochenende anhalten.

     

     

    Am vergangenen Wochenende wurden in den Ortschaften Mariinsk und Jaja des Gebiets Kemerowo nachts bis zu minus 47 Grad Celsius gemessen.  Derartig niedrige Temperaturen im Januar hat es in der Region seit fast 50 Jahren nicht mehr gegeben. So wurden Medienberichten zufolge in Mariinsk im Jahr 1969 minus 43 Grad Celsius fixiert.

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    Tags:
    Verletzte, Winter, Kälte, Ural, Gebiet Kemerowo, Russland
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