16:52 26 September 2018
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    Model trägt Kleidung aus der neuen Kollektion von Ulyana Sergeenko

    „To my niggas in Paris“: Russische Modeschöpferin provoziert internationalen Skandal

    © REUTERS / Gonzalo Fuentes
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    Die russische Modeschöpferin Uljana Sergeenko hat kurz vor ihrer Modenschau bei der Paris Fashion Week einen internationalen Skandal provoziert: Auf der Einladungskarte zu ihrer Show, die Sergeenko an ihre Freundin Miroslawa Duma geschickt hatte, hat sie scherzweise „To my niggas in Paris“ geschrieben.

    Diese Worte sollen ein Zitat aus dem Song von Kanye West und Jay-Z „NP“ (Niggas in Paris) sein, aber trotzdem ist Sergeenko von zahlreichen Internet-Nutzern des Rassismus bezichtigt worden.

    Auch das berühmte britische Top-Model Naomi Campbell hat diese von Miroslawa Duma auf Istagram gepostete Einladungskarte nicht unberücksichtigt gelassen:

    „Ist das ernst gemeint? Wieso das schreiben und veröffentlichen? Wollen Sie immer noch zu Ihrer Show?“, empört sich Campbell. „Es wäre besser, dies wäre nicht wahr.“

    Später hat sich Sergeenko für dieses Posting entschuldigt. Die Designerin behauptet, sie sei schockiert gewesen, als sie am Morgen aufwachte und Messages vom Typ „stirb, weißer Müll“ oder „du verdienst das Schlimmste“ auf ihrem Smartphone sah.

    „Kanye West ist einer meiner Lieblingsmusiker, und der Song NP gehört zu meinen Favoriten. Und ja, manchmal, wenn wir glauben wollen, dass wir so cool seien wie die, die ihn singen, benennen wir einander mit einem Wort, das mit dem Buchstaben ‚n‘ beginnt. Ich entschuldige mich sehr bei allen, die ich beleidigt haben könnte", schrieb Sergeenko.

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    Tags:
    Show, Skandal, Rassismus, Internet, Paris