19:44 21 August 2018
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    Skandalöses Video: KiKa lehrt Jungen BHs zu öffnen

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    Nach dem „Brüste-Memory für Kinder“ befindet sich der öffentlich-rechtliche Kika erneut im Epizentrum eines Skandals. In einem mittlerweile gelöschten Video mit dem Titel „BH öffnen“ wurde Teenagern mit vermeintlichem Migrationshintergrund gezeigt, wie man Mädchen an die Wäsche geht.

    In dem eine Minute und 31 Sekunden langen Beitrag bekommen drei Jungen die Aufgabe, den BH einer Schaufensterpuppe zu öffnen. Als größte Herausforderung beschreibt der Kinderkanal den Verschluss: „Geht nicht, gibt’s nicht“. Das Video soll zeigen, wie die Jungen in der Zielgruppe der drei bis 13-jährigen Kinder einen Büstenhalter öffnen können.

    Die Frauenrechtler verweisen darauf, das Video sei für Kinder ein falsches Signal, weil es die Jungen schon im Kindesalter dazu ermutige, Mädchen buchstäblich an die Wäsche zu gehen. Gleichzeitig signalisiere es Mädchen schon im Kindesalter, dass Jungs das machen dürften.

    Darüber hinaus sei die Auswahl der Darsteller in dem Video potentiell ein Zeichen von Rassismus, weil der vermeintliche Migrationshintergrund der drei Teenager bedeute, Migranten-Jungen würden einen besonderen Nachhilfeunterricht beim BH-Öffnen brauchen.

    Auf die Kritik antwortend erklärte KiKa dass in dem Format "Themen aus der Lebenswelt der sogenannten Preteens behandelt" würden. Aufgrund des „Schutzes der minderjährigen Protagonisten“ hat der öffentlich-rechtliche Kinderkanal den Beitrag auf seiner Webseite gelöscht.

     

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    Migrationshintergrund, Beitrag, Jungen, Video, Kritik, Skandal, Mädchen, Kinder, KiKA, Deutschland
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