19:07 27 Januar 2020
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    Die US-Luftwaffe hat ihre stärkste nichtnukleare Fliegerbombe vom Typ GBU-57 modernisiert. Dies berichtete die Nachrichtenagentur „Bloomberg News“ unter Verweis auf die Sprecherin der US-Luftwaffe Emily Grabowski.

    Die neue Version sei effektiver bei der Vernichtung von gut geschützten und tief unter der Erde liegenden Zielen geworden, so Grabowski. Die mehr als 6 Meter lange sowie über 13 Tonnen schwere Bombe trage fast 2,5 Tonnen Sprengstoff und könne Ziele in einer Tiefe von bis zu 61 Metern unter der Erde erreichen. Getragen werden könne sie lediglich von einem Tarnkappenbomber vom Typ B-2. Die bunkerbrechende Munition könnte gegen unterirdische Anlagen in Nordkorea eingesetzt werden, dessen Verhältnis zu den USA nach wie vor angespannt sei, heißt es im Beitrag. 

    In diesem Monat hatten die USA drei B-2-Bomber auf die Pazifikinsel Guam entsandt. Grabowski weigerte darüber Auskunft zu geben, ob auch die GBU-57 in die Region geschickt wurden.

    Im April 2017 hatten die USA in Afghanistan eine Bombe vom Typ GBU-43/B eingesetzt, die „Mutter aller Bomben" genannt wurde. Laut Pentagon kamen bei der Explosion der 9,5 Tonnen schweren Bombe 36 Terroristen ums Leben. Später wurden Medienberichte veröffentlicht, denen zufolge keiner der Kämpfer getötet wurde.

    Russland verfügt über eine ähnliche Waffe, und zwar eine Hochleistungs-Vakuumbombe AVBPM, auch bekannt als „Vater aller Bomben". Das TNT-Äquivalent dieser Munition macht 40 Tonnen aus.

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    Tags:
    Bombe, B-2 Spirit, B-2, GBU-57, US-Luftwaffe, Nordkorea, USA