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23:37 16 Oktober 2019
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    Angriff russischer Luftwaffe auf IS-Stellungen in Syrien (Archivbild)

    Idlib: Russische Luftwaffe vernichtet mehrere Terroristen-Anführer

    © Sputnik / Verteidigungsministerium Russlands
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    Vier ranghohe Kommandeure der Extremistengruppe Hayat Tahrir asch-Scham sind bei einem Angriff der russischen Luftwaffe in der syrischen Provinz Idlib vernichtet worden. Dies teilte der über Militärkonflikte berichtende Telegram-Kanal „Directorate 4“ unter Verweis auf inoffizielle Quellen mit.

    In der Mitteilung werden die Namen der getöteten Kommandeure der auf Basis der al-Nusra-Front gebildeten Gruppierung Hayat Tahrir asch-Scham genannt. Die Personen hießen Abu Musab Suri, Abu Muhammad al-Zayim, Abu Basir Dar Azza und Abu Ubaida. Sie sollen die Aktivitäten ihrer Unterstellten an der Front nahe der Stadt Abu al-Duhur koordiniert haben, wo Dschihadisten seit einigen Wochen erbittert gegen die syrische Armee kämpfen. 

    Das russische Verteidigungsministerium hat bislang  nicht auf die Mitteilung  reagiert.

    Am 20. Januar war bekannt geworden, dass die Regierungskräfte den Luftwaffenstützpunkt Abu al-Duhur von den Extremisten von Hayat Tahrir asch-Scham zurückerobert hatten. Vier Tage später bestätigte die Dschihadisten-Gruppierung diese Informationen. Der Misserfolg sei darauf zurückzuführen, dass die Kämpfer teilweise die Region verlassen und sich nach Afrin begeben hätten, um die türkischen Truppen bei ihrem Anti-Kurden-Einsatz zu unterstützen.

    Am 20. Januar hatte der türkische Generalstab die Militäroperation „Olivenzweig" gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG sowie die Partei der Demokratischen Union (PYD)in der nordsyrischen Region Afrin angekündigt.

    Später hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärt, die Militäroperation möglicherweise auch auf die weiter östlich liegende Stadt Manbidsch sowie bis zur irakischen Grenze auszuweiten.

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    Tags:
    Kommandeure, Telegram-Kanal „Directorate 4, Russische Luftwaffe, syrische Armee, Al-Nusra-Front, Idlib, Syrien, Russland