21:36 05 Dezember 2019
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    Papst Franziskus beginnt und beendet Tag „auf Ukrainisch“

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    Bei einem Besuch in der ukrainischen Gemeinde in Rom hat Papst Franziskus den Frauen aus der Ukraine gedankt, die in Italien als Alten- und Krankenpflegerinnen tätig sind. Er betete gemeinsam mit ihnen für den Frieden in ihrem Heimatland.

    Papst Franziskus räumte ein, dass viele Ukrainer in Italien nicht nur mit Liebe in den Herzen, sondern auch mit Angst an ihre Heimat dächten – „wegen der Geißel des Krieges und wirtschaftlicher Schwierigkeiten“. „Ich bitte den Prinzen des Friedens, die Waffen in der Ukraine zum Schweigen zu bringen“, sagte er weiter.

    Papst gab zudem zu, jeden Morgen und Abend die Ikone zu betrachten, die ihn an die Ukraine erinnere. „Ich will ihnen ein Geheimnis lüften. In der Nacht, bevor ich ins Bett gehe, und morgens, wenn ich aufwache, treffe ich mich stets mit den Ukrainern“, sagte Franziskus. „Jeden Abend vor dem Schlafengehen küsse ich die Ikone der Heiligen Mutter Gottes, die mir Ihr Großerzbischof geschenkt hat. Morgens begrüße ich sie auch. Deswegen kann man sagen, dass ich den Tag auf Ukrainisch beginne und beende.“

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    Tags:
    Geschenk, Schlaf, Geheimnis, Waffen, Schweigen, Angst, Frieden, beten, Papst Franziskus, Ukraine, Rom