02:17 25 Februar 2020
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    Der Generaldirektor des französischen Molkereikonzerns Lactalis, Emmanuel Besnier, schließt nicht aus, dass die im Zeitraum von 2005 bis 2017 produzierte Babynahrung mit Salmonellen kontaminiert gewesen sein könnte.

    Der Skandal um die Lactalis-Produkte war im Dezember 2017 ausgebrochen. Der Molkereiriese hatte beschlossen, die Babynahrung, die die Fabrik in der Gemeinde Craon (Département Mayenne) seit dem 15. Februar 2017 hergestellt hatte – insgesamt mehr als zwölf Millionen Dosen – aus 83 Ländern zurückzurufen.

    In einem Interview mit der Zeitung „Les Echos“ sagte Besnier: „Wir können nicht ausschließen, dass Kinder mit Salmonellen verseuchte Milch zu sich genommen haben.“ Er fügte hinzu, dass „eine bedeutende Zahl“ an Produkten in Frankreich konsumiert  worden sei und „die Zahl der zurückgegebenen Produkte bei weniger als 50 Prozent“ liege.

     

    Laut Besnier will der Konzern seine Programme zur Sicherheitskontrolle optimieren und zusätzliche Prüftests durchführen.

    Nach Angaben der französischen Gesundheitsministerin Agnès Buzyn sind im Land 35 Kinder durch die verseuchte Kindernahrung an Salmonellose erkrankt. Seit dem 8. Dezember des Vorjahres seien keine neuen Infektionsfälle mehr registriert worden, sagte sie.

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    Tags:
    Konzern, Skandal, Kinder, Milch, Frankreich