15:32 17 Oktober 2018
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    Flughafen Berlin-Tegel (Archivbild)

    Tegel: Terrorverdächtige versuchen sich in Jobs an Flughafen einzuschleusen

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    Bei der Überprüfung von mehr als 21.000 Bewerbern für eine Arbeit auf dem Berliner Flughafen Tegel durch den Verfassungsschutz haben sich einige Personen als terrorverdächtig erwiesen. Darüber berichtete die „Welt“ unter Verweis auf eine Antwort der Berliner Senatsinnenverwaltung auf eine AfD-Anfrage.

    Demnach überprüfte der Verfassungsschutz in etwa fünf Jahren seit 2012 bis zu 21.141 Menschen. In zwei Fällen habe die Überprüfung ergeben, dass „zumindest tatsächliche Anhaltspunkte" für eine Nähe zum Terrorismus vorliegen würden, bei zwei Bewerbern habe es Hinweise gegeben, dass sie Terrorverdächtige gewesen seien.

    Allerdings konnte der Senat keine Aussage dazu machen, ob es sich bei den Bewerbern um Mitglieder von kriminellen arabischen Clans oder Drogenkonsumenten handelte, denn über solche Informationen verfügte der Verfassungsschutz nicht.

    Ob ein Bewerber zur Arbeit zugelassen werden darf oder nicht, entschied die Luftfahrtbehörde, bei der alle Erkenntnisse zusammenkamen. An der Überprüfung sollen neben dem Verfassungsschutz auch andere Behörden teilgenommen haben.

     

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    Anfrage, Verfassungsschutz, Terrorverdächtige, Flughafen, Partei Alternative für Deutschland (AfD), Tegel, Berlin, Deutschland