12:53 08 Juli 2020
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    Die US-Schauspielerin Uma Thurman hat bei den Dreharbeiten zu „Kill Bill“ einen Autounfall erlitten. Eine Videoaufzeichnung davon hat sie erst nach einem 15 Jahre langen Streit mit dem Filmproduzenten „Miramax“ bekommen. Das Video hat die Zeitung „The New York Times“ nun veröffentlicht.

    Demnach gibt die Schauspielerin an, sich lange geweigert zu haben, sich ans Steuer zu setzen, und zwar weil sie befürchtete, dass das Auto defekt war. Zudem forderte sie, eine Stuntfrau für die Szene einzusetzen.

    Der „Kill Bill“-Regisseur Quentin Tarantino versicherte ihr jedoch, dass das Auto sicher sei. Er forderte, dass Thurman mit mindestens 40 Meilen pro Stunde (etwa 65 km/h) fahren sollte, damit ihr Haar „richtig wehte“.

    „Aber das war wirklich ein Sarg auf Rädern. Der Sitz war nicht richtig befestigt. Die Straße war sandig und überhaupt nicht gerade”, sagte sie.

    Deshalb sei das Auto von der Fahrbahn abgekommen und an einen Baum geprallt.

    Im Video ist zu sehen, wie Thurman von der Fahrbahn abkommt und im Sitz zurücksinkt. Tarantino kommt, um sie zu beruhigen. Anschließend musste die Schauspielerin jedoch wegen mehrfachen Verletzungen ins Krankenhaus. Der Unfall hatte eine Gehirnerschütterung und kaputte Knie zur Folge.

    Die Filmgesellschaft „Miramax“ hat sich angeblich lange Zeit geweigert, Thurman eine Videoaufnahme von dem Unfall auszuhändigen. Sie erhielt das Video erst nach dem Sex-Skandal um „Miramax“-Gründer Harvey Weinstein.

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    Tags:
    Schock, Unfall, Video, Skandal, Filme, Kill Bill, Miramax, Harvey Weinstein, Quentin Tarantino, Uma Thurman, USA