23:31 14 August 2018
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    Rusische Geistliche verteilen Hilfsgüter  in Damaskus am 4. Februar 2018

    Russische Hilfsgüter-Vergabestellen in Damaskus unter Beschuss

    © Sputnik / Michail Woskresenski
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    Zwei Vergabestellen in Damaskus, in denen von russischen Geistlichen nach Syrien gebrachte Hilfsgüter verteilt werden, sind mit Minenwerfern beschossen worden.

    Laut einem Sputnik-Korrespondenten vor Ort wurde das christliche Viertel von Damaskus von dem Stadtbezirk Jobar aus beschossen. Ein Geschoss explodierte vor dem Sitz der Syrisch-Orthodoxen Kirche, wo sich eine der Vergabestellen befindet. Dabei wurden laut einem Polizeibeamten zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Ein weiteres Geschoss landete vor einem Tempel der Antiochenisch-Orthodoxen Kirche, in dem sich eine andere Vergabestelle befindet.

    Die russische Delegation konnte in Sicherheit gebracht werden. 

    Am Samstag war eine interkonfessionelle Arbeitsgruppe des Rates für Zusammenarbeit mit den religiösen Vereinigungen beim russischen Präsidenten nach Syrien gekommen, um eine Hilfsaktion durchzuführen. Die Gruppe besteht aus Vertretern von wichtigsten christlichen und moslemischen Gemeinden Russlands. Die Hilfsgüter, die von russischen Gläubigen verschiedener Konfessionen gesammelt worden sind, sollen unter syrischen Bürgern verteilt werden, unabhängig davon, zu welchem Glaubensbekenntnis sie gehören.

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    Tags:
    Beschuss, Humanitäre Hilfsgüter, Delegation, Russland, Damaskus, Syrien
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