02:29 17 Oktober 2018
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    Klimazukunft jetzt vorhersehbar? Forscher stoßen auf 1,3 Millionen Jahre altes Eis

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    Russische Polarforscher haben in der Antarktis 1,3 Millionen Jahre altes Eis geborgen. Der Fund soll neue Einblicke in das Erdklima der Vergangenheit und der Zukunft ermöglichen.

    Die Proben des vermutlich über 1,3 Millionen Jahre alten Eises sind während der 63. Russischen Antarktisexpedition gesammelt worden, teilte der Pressedienst der Staatlichen Universität St. Petersburg mit.

    Die Erforschung des ältesten Eises soll es ermöglichen, die klimatischen Bedingungen der Vergangenheit aufzuklären und mögliche Klimaveränderungen in der Zukunft vorherzusagen.

    „Die 63. Russische Antarktisexpedition, an der Forscher der St. Petersburger Staatlichen Universität, des Arktischen und Antarktischen Forschungsinstituts und der St. Petersburger Bergbauuniversität teilgenommen haben, ist zu Ende gegangen. Den Wissenschaftlern gelang es, Proben des ältesten Eises der Welt, das  wahrscheinlich über  1,3 Millionen Jahre alt ist, zu sammeln“, hieß es.

    Vorläufig gilt das über eine Million Jahre alte Eis, das in den so genannten blauen Eisschichten in den Trockentälern nahe der amerikanischen McMurdo-Station in der Antarktis gefunden wurde, als das älteste auf dem Planeten.

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    Tags:
    Klima, Wissenschaftler, Eis, Forschung, Expedition, Antarktis, Arktis, St. Petersburg, USA, Russland