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    Erlebte Zerfall der UdSSR: Älteste Eisbärin Russlands gestorben

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    In Perm im russischen Uralvorland ist die älteste Eisbärin Russlands namens Amderma verstorben. Dies teilte Olessja Gugowitsch, Mitarbeiterin des örtlichen Zoos, gegenüber Medien am Mittwoch mit.

    „Ungeachtet ihres Alters war Amderma ziemlich aktiv. Erst in den letzten Wochen versteckte sie sich in ihrem Freigehege und erschien nicht mehr vor dem Publikum. Kurz vor dem Tod verweigerte das Tier das Essen“, so Gugowitsch.

    Das genaue Alter der Bärin ist unbekannt. Sie soll zusammen mit ihren Jungen im Jahr 1989 auf Menschen gestoßen sein, als sie in der Nähe von Amderma herumwanderte. Später wurde sie in den Zoo aufgenommen und nach der Ortschaft benannt.

    „Sie war mindestens 38 Jahre alt – ein Rekordalter für alle Eisbären, die in russischen Tiergärten gehalten werden“, unterstrich die Zoomitarbeiterin.
    Im Laufe von zwei Jahrzehnten hat Amderma sechs Bärenjungen zur Welt gebracht. Ihre Nachzucht lebt nicht nur in russischen Tiergärten, sondern auch in Japan.

    Im Dezember vorigen Jahres hatte eine Videoaufnahme von einem Eisbären die Medienwelt erschüttert, der auf der kanadischen Insel Baffin Island kurz vor dem Hungertod stand. Der Autor erklärte, er wolle mit Hilfe dieser Aufnahme die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf die globale Erwärmung lenken, infolge derer die Polarbären bereits in absehbarer Zukunft aussterben könnten.

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    Tags:
    Hungertod, herumwandern, Nachzucht, Freigehege, Eisbärin, Erwärmung, Tiergärten, Zoo in Perm, Olessja Gugowitsch, kanadische Insel Baffin Island, Uralvorland, Amderma, Perm, UdSSR, Russland
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