05:15 20 April 2018
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    Putzmittel (Symbolbild)

    Schockierende Studie: Putzmittel so gefährlich wie Zigaretten

    © Sputnik / Evgeny Biyatov
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    Eine regelmäßige Anwendung von handelsüblichen Reinigungsmitteln beim Wohnungsputz schränkt die Lungenfunktion erheblich ein. Das ist das Fazit einer aktuellen Studie, die im Fachblatt „American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine“ veröffentlicht wurde.

    Demnach haben Forscher über 20 Jahre den Zustand des Atemtrakts von 6.236 Freiwilligen beobachtet. 

    Es stellte sich heraus, dass das Ausatmungsvolumen bei Menschen, die einen großen Wert auf ein sauberes Zuhause legten und so regelmäßig Dämpfe von chemischen Haushaltsreinigern einatmeten, und professionellen Reinigungskräften um 4,3 bzw. 7,1 Milliliter jährlich gesunken sei. Dies soll den Kennwerten eines 20 Jahre lang rauchenden Menschen entsprechen.

    Somit steigt das Risiko einer Asthma-Erkrankung um 12,3 Prozent bzw. 13,7 Prozent.

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    Tags:
    Risiko, Erkrankung, Asthma, Reinigungsmittel, Studie, American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine