13:18 25 Oktober 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    Absturz von An-148 bei Moskau (11)
    8940
    Abonnieren

    Der Berufspilot Michail Pawlow hat diverse Varianten der Situation an Bord der am 11. Februar bei Moskau abgestürzten russischen Passagiermaschine An-148 simuliert. Das berichtet die Moskauer Zeitung "Iswestija" am Montag unter Berufung auf den TV-Sender 5. Kanal.

    Das Internationale Luftfahrtamt (MAK) war zuvor zum Schluss gelangt, dass die Piloten der An-148 die Heizung der Geschwindigkeitssensoren vor dem Start nicht eingeschaltet haben sollen. Die Sensoren seien zugefroren, die angezeigte Fluggeschwindigkeit sei falsch gewesen, hieß es.

    An einem Boeing-737-Sumulator brauchte Pawlow einige Minuten, um die nötige Anweisung ausfindig zu machen und die Panne zu beheben. Beim realen Flug stand der Besatzung nicht so viel Zeit zur Verfügung. Pawlow zufolge hätte das Problem durch die Erhöhung der Geschwindigkeit der Maschine gelöst werden können. Aber die Piloten hätten beschlossen, die Flughöhe zu senken, sagte er.

    Beim Absturz der Maschine am 11. Februar im Kreis Ramenki bei Moskau waren alle 65 Passagiere und sechs Crew-Mitglieder ums Leben gekommen. Das Flugzeug explodierte beim Aufprall.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren
    Themen:
    Absturz von An-148 bei Moskau (11)

    Zum Thema:

    „Das ist wirklich fatal“ – Worauf Manuela Schwesig bei den Grünen aufmerksam macht
    „Krieg der Sterne aus Ramstein“ – Kritik am neuen Nato Space Center
    Auf welche Waffe die Nato im Konflikt gegen Russland setzen soll – US-Denkfabrik
    Lieber Leib und Leben von Deutschen bedrohen? Polizeigewerkschafter Wendt redet Klartext zu Dresden
    Tags:
    Simulation, Absturz, An-148, Michail Pawlow, Russland