03:00 22 Juli 2018
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    Ukrainische Polizei

    Ukrainischer Kriegsveteran bewirft Nachbarn mit Granaten und schießt Polizisten an

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    Ein ehemaliger Teilnehmer der „Antiterroroperation“ (ATO) im Osten der Ukraine hat seine Nachbarn im Kiewer Gebiet angeschossen, Granaten auf sie geworfen und das Feuer auf Polizeibeamten eröffnet, teilte der Polizei-Chef des Kiewer Gebiets, Dmitri Zenow, auf seinem Facebook-Account mit.

    Demnach ereignete sich der Vorfall am Abend des 19. Februar. Ein 53-jähriger Mann im alkoholisierten Zustand eröffnete das Feuer aus einer automatischen Waffe auf seine Nachbarn, woraufhin er zwei Granaten in ihren Garten warf.

    Der ehemalige Teilnehmer der „Antiterroroperation“ (ATO) im Osten der Ukraine schoss auch auf die Polizisten, die herbeigeeilt waren, und warf eine Granate in ihre Richtung. Der Täter versuchte, mit einem Polizeiauto zu flüchten, wurde aber gestellt, hieß es.

    Bei dem Vorfall seien zwei Menschen – die Nachbarn des Täters – verletzt worden. Die Polizei habe bei Durchsuchungen 40 Patronenhülsen mit Kaliber 5.45, Splitter einer F-1 Granate, zwei Splinte und zwei Granatenringe sowie Patronen, eine Kalaschnikow AK-47, das dazugehörige Magazin und einen Revolver beschlagnahmt.

    Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes, illegalen Waffenbesitzes, Drohungen und gewaltsamer Übergriffe auf Strafverfolger eingeleitet.

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    Tags:
    Verfahren, Schießerei, Waffen, Vorfall, Kriminalität, Ukraine, Kiew
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