19:51 17 Juli 2018
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    400-kg-Kokainfund in russischer Botschaft - Spur führt nach Deutschland - VIDEO

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    Nach dem Fund von etwa 400 Kilogramm Kokain in Räumen der russischen Botschaft in Argentinien ist der Anführer einer Schmugglergruppe international zur Fahndung ausgeschrieben worden. Das teilte die Pressestelle des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB am Montag mit. Den Angaben zufolge befindet sich der Anführer derzeit in Deutschland.

    „Im vergangenen Dezember wurden in Moskau drei Bürger Russlands beim Empfang einer Ladung verhaftet, in der Kokain vom FSB durch Mehl ersetzt wurde“, hieß es.

    In der zweiten Phase der Operation hätten argentinische Geheimdienste zwei Bürger Argentiniens festgenommen, die mit der Organisation des Drogenschmuggels zu tun hätten. Auf diese Weise sei der Transport von 362 Kilogramm Koks nach Russland verhindert worden.

    Das russische Außenministerium
    © Sputnik / Natalja Seliwerstowa

    Mit der gemeinsamen Operation wurde bereits im Dezember 2016 begonnen, nachdem der russische Botschafter in Buenos Aires, Viktor Koronelli, das argentinische Sicherheitsministerium über den Fund mehrerer mit der Droge gefüllter Koffer in Räumen der Botschaft informiert hatte. Kokain wurde beschlagnahmt, die Koffer wurden mit Mehl gefüllt und mit Wanzen versehen, die es ermöglichten, Telefongespräche der Drogenhändler abzuhören.

    Der Wert der Kokainladung auf dem Schwarzmarkt wurde von Fachleuten mit rund 50 Millionen Euro veranschlagt.

     

    Tags:
    Festnahme, Drogenschmuggler, FSB, Russland, Argentinien
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