10:21 22 Oktober 2018
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    Cyberattacke

    Bislang schwerste Cyberattacke registriert

    © REUTERS / Kacper Pempel/Files
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    Die Entwickler des Webservices GitHub berichten über die mächtigste DDoS-Attacke auf ihre Ressourcen. Dies meldet das US-amerikanische Technologie-Magazin „Wired“ am Freitag.

    Den Website-Besitzern zufolge versuchten die Hacker, den Service außer Betrieb zu setzen, indem sie den Service einer Attacke von 1,35 Terabit pro Sekunde  unterzogen haben. Im Ergebnis dieses Angriffs waren die Server GitHub innerhalb von 10 Minuten „abgestürzt“. Die Nutzer haben sich wegen der Inaccessibilität beschweren müssen.

    Nachdem das System den Angriff identifiziert hatte, richtete es automatisch eine SOS-Anfrage an den Service Akamai Prolexic, der die Rolle eines Vermittlers übernommen hatte: der Service routete  den ganzen Ein- und Ausgangsverkehr von GitHub und führte die Daten über eigene Schutzzentren, um die schädliche Datenverkehrspakete auszusieben und zu blockieren.  Bereits nach acht Minuten wurde die Cyberattacke völlig abgewehrt.

    Die Experten behaupten, dass es den Hackern diesmal gelungen sei, die größte DDoS-Attacke in der Geschichte durchzuführen. „Wir hatten nie mit Attacken stärker als 1,35 Terabit pro Sekunde zu tun gehabt“, teilte der Vize-Präsident für Sicherheit von Akamai, Josh Shaul, mit.

    Ende Februar hatten die Mitarbeiter des Unternehmens Fortinet über eine modifizierte Version des weltgrößten Botnets Mirai berichtet.

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    Tags:
    Mirai, Botnet, Datenverkehr, Cyberattacken, Fortinet, US-amerikanisches Technologie-Magazin Wired, Josh Shaul, USA