01:01 22 Juli 2018
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    Superschwere Angara-Trägerrakete (Archivbild)

    Moskau: Serienproduktion neuester Trägerrakete „Angara“ startet früher als geplant

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    Die Anbahnung von Kooperationsschemata innerhalb der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos wird laut Russlands Vizepremier Dmitri Rogosin die Serienproduktion der superschweren Trägerrakete vom Typ „Angara“ bereits im Jahr 2021 ermöglichen.

    „Die Aufgabe ist es, die Serienproduktion von ‚Angara‘ im Jahr 2021 statt 2022 zu beginnen“, sagte Rogosin am Freitag am Rande einer Beratung in einer Filiale des Raketenbauers „Chrunitschew“ in der westsibirischen Stadt Omsk.

    „Das ist durchaus real, ausgehend von jenen Beschlüssen, die ich im Bereich der Kooperation mit anderen Betrieben für nötig halte“, fügte er hinzu.    

    Wie Rogosin weiter ausführte, rechnet Roskosmos derweil damit, leichte Rakete der Typen „Angara 1.1“ und „Angara 1.2“ im Jahr 2019 zu bauen.

    Zuvor hatte die russische Raumfahrtbehörde mitgeteilt, dass die ersten Tests der superschweren Rakete „Angara“ für 2035 geplant seien.

    Im April vergangenen Jahres hatte der Raketenbauer Energija mit der Entwicklung von Basiselementen der Rakete begonnen. Energija-Chef Wladimir Solnzew zufolge werden die Arbeiten nicht nur aus dem Haushalt, sondern auch mit privatem Geld finanziert.

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    Angara, RKK Energija, Roskosmos, Wladimir Solnzew, Dmitri Rogosin, Russland
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