18:02 25 April 2018
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    Panzerabwehr-Raketenkomplex Javelin (Archivbild)

    „Auf Rechnung der helfenden Seite“: Kiew zahlt nicht für Javelins - Abgeordneter

    © Foto: Cpl. Ricky S. Gomez/U.S. Marine Corps
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    Kiew wird laut dem ukrainischen Abgeordneten Dmitri Tymtschuk nicht für die Lieferung von US- Panzerabwehr-Raketenkomplexen Javelin zahlen.

    „Also, der letzte Schritt ist faktisch getan – das US-Außenministerium hat den Verkauf von 37 Raketenkomplexen Javelin und von 210 Raketen an die Ukraine befürwortet. Und zwar nicht auf Kosten unseres Haushaltes, sondern auf Rechnung der Militärhilfe der USA an die Ukraine“, schrieb der Abgeordnete der Werchowna Rada (Parlament) von der „Volksfront“ am Sonntag auf seinem Facebook-Account.

    Das Weiße Haus hatte Ende 2017 die Genehmigung für Waffenlieferungen an die Ukraine erteilt.

    Am Mittwoch erklärte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko, dass die erste Partie amerikanischer Waffen schon in mehreren Wochen eintreffen werde. Das Pentagon bezeichnete diese Mitteilung jedoch als verfrüht.

    Russland tritt gegen derartige Handlungen ein, wobei es betont, dass sie lediglich eine Zuspitzung des Konflikts im Donbass provozieren würden. Auch die meisten europäischen Politiker verhalten sich negativ zu der Idee, der Ukraine Waffen zu liefern.

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    Tags:
    Militärhilfe, Javelin, Facebook, Werchowna Rada, Volksfront (Narodni Front), Petro Poroschenko, Dmitri Tymtschuk, USA, Ukraine
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