11:02 22 Oktober 2018
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    Humanitärer Korridor zwischen Damaskus und Ost-Ghuta

    Erste Kämpfergruppe aus 13 Personen verlässt Ost-Ghuta – Versöhnungszentrum

    © Sputnik / Mikhail Alaeddin
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    13 Kämpfer haben Ost-Ghuta durch einen humanitären Korridor in der Ortschaft Mukhayyam al-Wafedin verlassen. Das hat am Freitag der Chef des russischen Versöhnungszentrums in Syrien, Generalmajor Juri Jewtuschenko, gegenüber Journalisten mitgeteilt.

    „Nach langen Verhandlungen, die die Offiziere des Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien durchgeführt hatten, wurde eine Vereinbarung über das Hinausführen der ersten Kämpfergruppe aus der Deeskalationszone Ost-Ghuta getroffen. 13 Islamisten haben das Gebiet verlassen“, so Jewtuschenko.

    Laut ihm haben die Kämpfer das Gebiet ohne Waffen verlassen und es gab keine Provokationen. Es sei geplant, sie nach Idlib zu schicken.

    „Der Verhandlungsprozess unter der Teilnahme von der syrischen Regierung über das Hinausführen anderer Kämpfer werde fortgesetzt“, betonte  Jewtuschenko.

    Die Lage in Ost-Ghuta hatte sich in den letzten Wochen verschärft. Am 24. Februar hatte sich der UN-Sicherheitsrat auf die Resolution 2401 geeinigt, die einen 30-tägigen Waffenstillstand für ganz Syrien fordert. Laut dem russischen Versöhnungszentrum setzen aber die Kämpfer die Raketen- und Mörserbeschüsse fort.

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    Tags:
    humanitärer Korridor, Kämpfer, Russisches Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Juri Jewtuschenko, Ost-Ghuta, Damaskus, Syrien