19:58 21 November 2018
SNA Radio
    Verlassene Wetterstation auf der Nordinsel der Inselgruppe Nowaja Semlja im NordpolarmeerRussian Arctic National Park

    Wissenschaftler warnen Russland vor Landverlusten

    © Sputnik / Ramil Sitdikov © Sputnik / Ramil Sitdikov
    1 / 2
    Panorama
    Zum Kurzlink
    1717178

    Wegen des globalen Klimawandels taut immer mehr Dauerfrostboden auch in der russischen Arktis auf. Die Karasee gewinnt dem Land jedes Jahr bis zu vier Meter ab, warnen die Wissenschaftler des Zentrums für Monitoring und Vorhersage von Naturkatastrophen „Antistihija“.

    Ein besonderes Risiko bestehe dabei für die Tschuktschen-Halbinsel, für den südöstlichen Teil der Region Jakutien und für einen beträchtlichen Teil des Westsibirischen Tieflandes, hieß es im Bericht des Zentrums.  Gefährdet seien auch die Küste der Karasee und die Doppelinsel Nowaja Semlja im Nordpolarmeer. 

    Das Auftauen des Dauerfrostbodens bedeute Gefahren für die Sicherheit der Baukonstruktionen und der Ingenieuranlagen. Unter anderem werde dies die Erdgas- und Erdölfernleitungen betreffen. „In diesen Gebieten gibt es eine entwickelte Infrastruktur, darunter Öl- und Gasförderanlagen, Pipelines, das Bilibino-AKW und die mit ihm verbundenen Hochspannungsleitungen“, heißt es. 

     

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Kampfrobben greifen russischer Arktis-Gruppierung unter die Arme – VIDEO
    Chinas neue Arktis-Politik: Wie Russland davon profitieren könnte
    Russische Arktis-Flotte ist stärkste der Welt und wird es bleiben – Putin
    Russland testet Arktis-Waffe - VIDEO
    Telekommunikation durch Eis: Schallsignale können der Ölförderung in Arktis dienen
    Tags:
    Dauerfrost, Landverlust, Verlust, Klimawandel, Territorien, Risiko, Arktis, Russland