16:29 17 Oktober 2018
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    US-Außenministerium „überfüttert“ Mitarbeiter im Irak um 45 Millionen US-Dollar

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    Das US-Außenministerium hat dem Unternehmen, das seine Mitarbeiter im Irak mit Lebensmitteln versorgt hat, in den zurückliegenden dreieinhalb Jahren einen Mehrbetrag von 45 Millionen Dollar gezahlt. Das Büro des Generalinspekteurs der Behörde hat die Kosten für Lebensmittel geprüft und einen entsprechenden Bericht veröffentlicht.

    Entsprechend dem Vertrag mit dem Unternehmen PAE Government Services, Inc. sollten die Kosten für die Ernährung jedes einzelnen Mitarbeiters des Außenministeriums im Irak 20 US-Dollar pro Tag betragen. Allerdings wurde diese Grenze 2014 um 3,25 US-Dollar und in den folgenden drei Jahren um sieben US-Dollar überschritten.

    Insgesamt machten die „ungerechtfertigten Erhöhungen der täglichen Grundnahrungsmittelzulage" seit Mai 2014 rund 41 Million US-Dollar aus.

    Dabei habe der Vertreter des Auftraggebers die Stichhaltigkeit und Rechtfertigung dieser Erhöhungen weder analysiert noch auf eine andere Weise in schriftlicher Form in einem offiziellen Vertrag nachgewiesen, heißt es in dem Bericht.

    Weitere 4,1 Millionen US-Dollar wurden für Lebensmitteldienstleistungen für lokale Arbeitskräfte ausgegeben, was in dem Vertrag nicht vorgesehen war.

    Insgesamt betrugen die Kosten des Programms Baghdad Life Support Services (BLiSS) von 2014 bis 2018 362,5 Millionen US-Dollar.

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    Mehrbetrag, Lebensmittel, US-Außenministerium, Irak, USA