11:51 19 Februar 2020
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    Jahrzehnte lang haben Grabsteine des jüdischen Friedhofs in Stavenhagen als vermisst gegolten. Nun sind sie wieder aufgetaucht – im Fußboden des Ivenacker Teehauses.

    Die Grabsteine wurden laut dem „Nordkurier“ bei Bauarbeiten wiederentdeckt, als der Fußboden des Ivenacker Teehauses herausgerissen wurde. Diese seien als Untergrund für den Kamin und den Boden verwendet worden.

    Ein Restaurator habe hebräische Buchstaben auf den Grabsteinen erkannt. Es seien aber auch zwei Grabsteine mit deutschen Inschriften entdeckt worden.

    Klaus Salewski, Vorsitzender des Stavenhagener Synagogenvereins, vermutet, dass sie erst 1979 von Stavenhagen nach Ivenack gebracht worden sind, als die Stadt ein Sportlerheim auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof errichtete. „Es ist schrecklich, dass so etwas passiert ist“, zitiert die Zeitung Salewski.

    Der Fund sei eine kleine Sensation für ihn. Die Grabsteine sollen nun in die Synagoge nach Stavenhagen gebracht werden, um dort gereinigt zu werden. Anschließend wolle man die Inschrift entziffern.

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    Tags:
    Synagoge, Fund, Entdeckung, Bauarbeiten, Friedhof, Grabstein, Juden, Deutschland