02:29 29 Januar 2020
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    Wissenschaftler in Italien haben das Skelett einer Frau gefunden, die nach ihrem Tod ein Kind „geboren“ hat. Das geht aus einer Forschung hervor, die das Fachmagazin „World Neurosurgery“ veröffentlicht hat.

    Die Überreste der Frau und des Fötus hatten in einem Sarg aus Ziegelsteinen geruht. Das Grab, das auf das 7. bis 8. Jahrhundert zurückdatiert wird, befand sich in der Stadt Imola in der Provinz Bologna. Die Frau soll sich im Alter von 25 bis 35 Jahren gestorben sein. Der Fötus soll sich in der 38. Entwicklungswoche befunden haben. Sein Kopf und Oberkörper lagen zwischen den Hüften seiner Mutter und die Beine im Beckenbereich, wie das bei einer Geburt so üblich ist.

     

     

    Laut den Autoren der Studie handelt es sich um eine postmortale fetale Extrusion. Der Fötus passiert in einem solchen Fall die Geburtswege der Leiche unter dem Druck der sich bei der Zersetzung bildenden Gase.

     

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    Tags:
    Studie, Leiche, Geburt, Italien