22:17 04 August 2020
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    Mitarbeiter des britischen Billigfliegers EasyJet haben der ehemaligen britischen Paralympionikin Sophia Warner Hilfe beim Boarden verweigert, weil sie angeblich „ganz normal“ aussah. Die Flugzeug-Crew soll die Frau aufgefordert haben, ihre Behinderung öffentlich zu beweisen.

    Die 43-Jährige, die an Zerebralparese leidet, soll laut „The Daily Mirror“ den ganzen Flug lang geweint haben. Später beschrieb sie ihr erniedrigendes Erlebnis auf Twitter.

    „Ich habe mich niemals auf Twitter über etwas beschwert. Aber die Aufforderung, meine Behinderung öffentlich zu beweisen, war mehr als erschütternd“, so Warner.

    ​Die Fluggesellschaft hat die ehemalige Sportlerin laut dem Blatt bereits kontaktiert, sich entschuldigt und versprochen, den Vorfall aufzuklären.

    Warner hatte an den Paralympischen Spielen in London 2012 teilgenommen. Später wurde sie Kommentatorin bei paralympischen Sportereignissen.

    Die Ex-Paralympionikin ist allerdings nicht die Einzige, die mit dem Billigflieger schlechte Erfahrungen gemacht hat. Die gehbehinderte britische Moderatorin Sophie Morgan beklagte, dass EasyJet-Mitarbeiter sie einfach im Flugzeug vergessen hätten.

    „Das gleiche Problem am Gatwick Flughafen. Ich wurde für 40 Minuten an Bord zurückgelassen. Keine Entschuldigung. Nur unhöfliches Personal“, schrieb sie auf Twitter.

     

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    Tags:
    Paralympiker, Billigflieger, Flugzeug, Großbritannien