13:02 15 August 2018
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    Die Natur erobert sich die Welt des Menschen zurück – Diese FOTOs beweisen das

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    Der Fotograf Jonathan Jimenez, bekannt unter dem Spitzennamen Jonk, beschäftigt sich seit 16 Jahren mit dem Thema Verfallsästhetik. Seine außergewöhnliche Dokumentation des Kampfes zwischen Natur und Kultur zeigt faszinierende, von den Menschen aufgegebene Orte.

    Seine Bilder von verlassenen Gebäuden, die inzwischen das Zuhause vieler Kletterpflanzen geworden sind, zeigt er in seinem Instagram-Account.

    Jonk unternahm seine erste große Reise, als er 17 war. Damals verbrachte er den ganzen Sommer in Barcelona, Spanien. Seitdem besuchte er mehr als sechzig Länder und entdeckte viele Orte, wo er seine Verwesungsfotos machte.

    „Fotografie war immer das Hauptziel meiner Reisen. Ich nutzte jede Möglichkeit, ein Flugzeug-Ticket zu kaufen und auf eine Reise zu gehen. Die meiste Zeit verbrachte ich alleine, im direkten Kontakt mit der örtlichen Kultur“, sagt Jonk.

    In den ersten fünf Jahren seiner Reise-Periode besuchte Jonk etwa 700 verlassene Orte in mehr als dreißig Ländern auf vier Kontinenten.

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    Während dieser Zeit entschloss er sich, einen eigenen Bildband mit Moment-Aufnahmen des Verfallsprozesses herauszugeben. Die lange Fotostory unter dem Titel „Naturalia – reclaimed by nature“ dokumentiert das Aufeinandertreffen von Natur und Kultur – Bilder von Bauten, die einst Menschen gehört hatten.

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    Dokumentation, Kultur, Natur, Menschheit, Fotokunst
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